Glossary

Was ist Unüberwachtes Lernen

Unüberwachtes Lernen ist eine Art des maschinellen Lernens, die sich mit unbeschrifteten Daten befasst. Im Gegensatz zum überwachten Lernen zielt es darauf ab, Muster und Strukturen innerhalb von Daten ohne die Anleitung von Labels zu finden. Diese Technik ist grundlegend für viele Anwendungen, wie z.B. Clustering, Dimensionsreduktion und Assoziationsregel-Lernen.


Clustering ist eine Methode, um Datenpunkte so zu gruppieren, dass Punkte innerhalb derselben Gruppe einander ähnlicher sind. Die Dimensionsreduktion vereinfacht die Daten, indem sie die Anzahl der Merkmale verringert und dabei wichtige Informationen beibehält. Assoziationsregel-Lernen hilft dabei, Beziehungen zwischen Variablen zu entdecken, und wird häufig in der Warenkorbanalyse verwendet, um das Kaufverhalten der Verbraucher zu verstehen.


Ein großer Vorteil des unüberwachten Lernens ist die Fähigkeit, große Mengen unbeschrifteter Daten zu verarbeiten, was in vielen realen Szenarien häufig vorkommt. Allerdings gibt es auch Nachteile, wie z.B. das Fehlen klarer Bewertungskriterien, was die Beurteilung der Modellleistung erschwert.


Wenn wir in die Zukunft schauen, wird erwartet, dass das unüberwachte Lernen zunehmend an Bedeutung gewinnen wird, insbesondere in den Bereichen Big Data und künstliche Intelligenz. Forscher erkunden kontinuierlich neue Methoden zur Verbesserung seiner Effektivität, wie z.B. durch den Einsatz von Reinforcement Learning und Generative Adversarial Networks (GAN).