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Was ist Regularisierung

Regularisierung ist eine Technik, die in der statistischen Modellierung und im maschinellen Lernen verwendet wird, um Überanpassung zu verhindern. Überanpassung tritt auf, wenn ein Modell in den Trainingsdaten gut abschneidet, jedoch nicht auf neuen Daten verallgemeinert werden kann, was zu ungenauen Vorhersagen führt. Durch die Einführung zusätzlicher Einschränkungen oder Straftermine hilft die Regularisierung, das Modell zu vereinfachen und seine Leistung auf ungesehenen Daten zu verbessern.


Einerseits unterdrückt die Regularisierung den Einfluss komplexer Modelle, indem sie einen Strafterm (wie L1- oder L2-Norm) hinzufügt, wodurch das Modell ermutigt wird, einfachere Strukturen zu lernen, was in der Regel die Verallgemeinerungsfähigkeit verbessert. Zu den gängigen Regularisierungsmethoden gehören Ridge-Regression (L2-Regularisierung) und Lasso-Regression (L1-Regularisierung). Diese Methoden haben in vielen praktischen Anwendungen, wie z.B. der Bilderkennung und der Verarbeitung natürlicher Sprache, hervorragende Leistungen gezeigt.


Andererseits kann die Regularisierung zwar zur Verbesserung der Stabilität und Vorhersagekraft des Modells beitragen, aber auch zu Informationsverlust führen, insbesondere bei kleineren Datensätzen. Darüber hinaus ist die Auswahl des geeigneten Regularisierungsparameters eine Herausforderung, da eine zu starke Regularisierung zu Unteranpassung führen kann.


In Zukunft, da die Datensätze weiterhin wachsen und die Rechenkapazitäten zunehmen, entwickeln sich auch die Regularisierungstechniken weiter. Neue Regularisierungsmethoden wie Dropout und Batch-Normalisierung werden zunehmend akzeptiert und zeigen ihre Bedeutung im Deep Learning. Insgesamt ist die Regularisierung ein wichtiger Ansatz zum Aufbau effizienter und robuster Modelle, und ihre Bedeutung wird mit der fortschreitenden Entwicklung des maschinellen Lernens nur zunehmen.